Der Alte Markt mit seinen historischen Bauten ist "Die gute Stube" von Arnsberg 

Altes Rathaus
Impressionen Alter Markt

Alter Markt - "Die gute Stube von Arnsberg"

Am Alten Markt mit Glockenturm, Altem Rathaus (1710), „Zur Krim“ und Maximilianbrunnen (1779) schlägt Arnsbergs historisches Herz.  
Die Madonna in der Nische am Rathaus hat viele Stadtbrände überstanden und bezeugt eine ereignisreiche Geschichte. 
Seitlich am Rathaus befindet sich das Symbol der Kölner Herrschaft in Arnsberg. Das wunderbar renovierte Patriziergebäude „Zur Krim“ erinnert an ein dunkles Kapitel in der Rechtsgeschichte, denn in ihm lebte einst der Hexenrichter von Arnsberg.

Der Glockenturm – das Wahrzeichen der Stadt – bildet mit dem Alten Rathaus (1710), und dem Maximilianbrunnen die „Gute Stube“ Arnsbergs, eingerahmt von Patrizier- und Fachwerkhäusern. Der Glockenturm war als Torturm Teil der ehemaligen Stadtbefestigung in Arnsberg.Der Turm gehört zu den ältesten Bauwerken in Arnsberg. Eine erste schriftliche Erwähnung findet er in einer Urkunde des Grafen Gottfried III. aus dem Jahre 1236, in dem es um die Erweiterung des Stadtareals in Richtung des Klosters Wedinghausen ging. Mit der Ausführung dieses Plans verlor der Turm seine Funktion als Wehrturm und diente nur noch als innerstädtisches Tor.Die Turmspitze bestand über Jahrhunderte aus einem zeltartigen Dach mit vier kleinen Ecktürmen. Erst um 1723 erhielt der Turm nach einem Stadtbrand seine barocke Zwiebelhaube, die bis 1945 erhalten blieb. Erneuert wurde die Haube nach Beschaffung des erforderlichen Baumaterials im Jahre 1948.